(1997) 

 

The northern part of Vietnam consists mostly of highlands and the Red River Delta. Phan Xi Păng, located in Lào Cai province, is the highest mountain in Vietnam, standing 3,143 m high. Southern Vietnam is divided into coastal lowlands, the mountains of the Annamite Range, and extensive forests. 

The Vietnamese became independent from Imperial China in 938 AD, following the Battle of Bạch Đằng River. Successive Vietnamese royal dynasties flourished as the nation expanded geographically and politically into Southeast Asia, until the Indochina Peninsula was colonized by the French in the mid-19th century. The First Indochina War eventually led to the expulsion of the French in 1954, leaving Vietnam divided politically into two states, North and South Vietnam. Conflict between the two sides intensified, with heavy foreign intervention, during the Vietnam War which ended in 1975. Vietnam was then unified under a Communist government, but was politically isolated and impoverished. In 1986, the government initiated a series of economic and political reforms, which began Vietnam’s path towards integration into the world economy. By 2000, it had established diplomatic relations with most nations.

Vietnam has two World Natural Heritage Sites – Ha Long Bay and Phong Nha-Ke Bang National Park – and six biosphere reserves, including Can Gio Mangrove Forest, Cat Tien, Cat Ba, Kien Giang, Red River Delta, and Western Nghe An.

 

 

 

Vietnam umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong, die gesamte östliche Festlandküste Südostasiens sowie die langen Gebirgszüge und Hochebenen des Hinterlandes. 

Das erste historisch belegte Königreich auf dem Gebiet des heutigen Vietnams entstand im 1. Jahrtausend v. Chr. Danach entwickelte sich ein friedliches Zusammenleben zwischen den Yues und den Han während der Trieu-Dynastie. 111 v. Chr. kam die Dynastie unter die Kontrolle der Han-Chinesen als Provinz der Han-Dynastie und blieb dies – unterbrochen von kurzen Zeiträumen der Unabhängigkeit – bis 938 n. Chr., als sie die Unabhängigkeit errang. 1880 kam Südvietnam als Teil von Französisch-Indochina unter französische Kolonialherrschaft, während der Norden noch vom Kaiser regiert wurde. 1954 wurde es in das kommunistische Nordvietnam (Hauptstadt Hanoi) und das von den Westmächtenunterstützte Südvietnam (Hauptstadt Saigon) geteilt. Nach dem Vietnamkrieg kam es 1976 zur Wiedervereinigung und Saigon wurde nach dem verstorbenen Staatschef Nordvietnams in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt.

Vietnam hat eine artenreiche Tierwelt, die jedoch durch die fortschreitende Zerstörung der Wälder und Wilderei bedroht ist. So leben nach neueren Schätzungen nur mehr rund 200 Tiger und weniger als 60 Asiatische Elefanten dort, deren Überleben fraglich ist. Die Java-Nashörner, die in Vietnam lange nur noch auf das Gebiet des Cat-Tien-Nationalparks beschränkt waren, sind bereits 2010 durch Wilderei ausgerottet worden. 

Millionen Hektar der tropischen Wälder, die zuvor bereits unter den Herbiziden zu leiden hatten, wurden seit den 1960er Jahren durch Brandrodung und Abholzung zerstört. Besonders betroffen hiervon ist der teils schwer zugängliche Norden. Zwar versucht die Regierung dem Einhalt zu gebieten und hat bereits mehrere Nationalparks eingerichtet – den ältesten davon schon 1962 –, und einige Landschaften des Landes stehen unter besonderem Schutz der UNESCO.