(2003)

The Anatolian peninsula, comprising most of modern Turkey, is one of the oldest permanently settled regions in the world. Göbekli Tepe is the site of the oldest known man-made religious structure, a temple dating to 10,000 BC, while Çatalhöyük is a very large Neolithic and Chalcolithic settlement in southern Anatolia, which existed from approximately 7500 BCE to 5700 BCE. It is the largest and best-preserved Neolithic site found to date and in July 2012 was inscribed as a UNESCO World Heritage Site. There are many other regions and Sites listed as UNSCO World heritage. 

The settlement of Troy started in the Neolithic Age and continued into the Iron Age. The earliest recorded inhabitants of Anatolia were the Hattians and Hurrians as early as ca. 2300 BC. The Assyrians conquered and settled parts of southeastern Turkey as early as 1950 BC until the year 612 BC. Starting around 1200 BC, the coast of Anatolia was heavily settled by Aeolian and Ionian Greeks. Numerous important cities were founded by these colonists, such as Miletus, Ephesus, Smyrna (modern İzmir), and Byzantium (later Constantinople and Istanbul).

Anatolia was conquered by the Persian Achaemenid Empire during the 6th and 5th centuries BC and later fell to Alexander the Great in 334 BC. Following Alexander’s death in 323 BC, Anatolia was subsequently divided into a number of small Hellenistic kingdoms (including Bithynia, CappadociaPergamum, and Pontus), all of which became part of the Roman Republic by the mid-1st century BC.

In the latter half of the 11th century the Seljuks began penetrating into the eastern regions of Anatolia. The victory of the Seljuk sultan Alp Arslan against the Byzantine emperor Romanos IV Diogenes at the Battle of Manzikert in 1071 gave rise to the Anatolian Seljuk Sultanate.

In 1243, the Seljuk armies were defeated by the Mongols, causing the Seljuk Empire’s power to slowly disintegrate. In its wake, one of the Turkish principalities governed by Osman I would, over the next 200 years, evolve into the Ottoman Empire, expanding throughout Anatolia, the Balkans, the Levant and North Africa. In 1453, the Ottomans completed their conquest of the Byzantine Empire by capturing its capital, Constantinople.

The Ottoman Empire’s power and prestige peaked in the 16th and 17th centuries, particularly during the reign of Suleiman the Magnificent. From the beginning of the 19th century onwards, the Ottoman Empire began to decline. 

Turkey’s varied landscapes are the product of complex earth movements that have shaped the region over thousands of years and still manifest themselves in fairly frequent earthquakes and occasional volcanic eruptions. The Bosphorus and the Dardanelles owe their existence to the fault lines running through Turkey that led to the creation of the Black Sea. 

 

 

Das Gebiet der heutigen Türkei ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Sehr früh begann in der Osttürkei das Neolithikum. Zeugnisse davon sind in Göbekli Tepe, Nevali Cori und Çatalhöyük zu sehen. Im dritten und zweiten Jahrtausend v. Chr. waren in Anatolien die Hattier (auch Protohattier) ansässig, in Nordmesopotamien die Hurriter.

In der zweiten Hälfte des dritten Jahrtausends wanderten neben den Luwiern die ebenfalls indogermanischen Hethiter ein, ihre Herkunft ist noch ungeklärt. Etwa zu dieser Zeit entstand ein Netz assyrischer Handelskolonien in Kleinasien. Nach einer Zeit lokaler Fürstentümer gründeten die Hethiter um 1600 v. Chr. ihr Großreich mit der Hauptstadt Hattuša. Ihr Reich endete aus unbekannten Gründen um 1200 v. Chr., ihre Kultur existierte jedoch in Kleinkönigreichen im südöstlichen Anatolien und in Syrien bis etwa 600 v. Chr. weiter. 

Die Westküste Anatoliens (unter anderem Milet) wurde bereits seit Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends von ionischen, aiolischen und dorischen Griechen besiedelt, die von dort aus an die Südküste und die Schwarzmeerküste vordrangen. Auch Relikte der mykenischen Kultur sind an der West- und Südküste gefunden worden, inzwischen auch in Kuşaklı im zentralanatolischen Hochland. Ab 700 v. Chr. drangen von Osten Meder und Perser ein und eroberten Lydien und Teile der griechischen Siedlungen. Ab 334 v. Chr. eroberte Alexander der Große ganz Kleinasien. Nach dessen Tod zerfiel sein Großreich, es begann der Hellenismus mit mehreren rivalisierenden Herrschern makedonischer Abstammung. Die griechische Vorherrschaft wurde gegen Ende des 3. Jahrhunderts von der Expansion des Römischen Reichs beendet, das nach und nach die Macht in Kleinasien übernahm und bis zur Reichsteilung in West- und Ostrom (Byzanz) im 4. nachchristlichen Jahrhundert behielt. Danach gehörte das Land bis zum Eindringen der Araber und später der Seldschuken und Osmanen zu Byzanz.

Die endgültige türkische Besiedlung Anatoliens begann mit dem Eintreffen der Seldschuken im 11. Jahrhundert n. Chr. Die ursprüngliche Heimat der Türken lag in Zentralasien und Westchina. Die Seldschuken schlugen die byzantinische Armee in der Schlacht von Manzikert im Jahre 1071 vernichtend. Nach dem Überfall der Mongolen wurde das seldschukische Reich geschwächt, so dass sich viele türkische Stämme verselbständigten. Aus einem dieser türkischen Fürstentümer (Beyliken) erwuchs das spätere Osmanische Reich

Um 1299 begründete Osman I., Gazi (1259–1326) das nach ihm benannte Osmanische Reich und die Osmanen-Dynastie. Nach der EroberungKonstantinopels im Jahre 1453 herrschten die Osmanen über große Teile des Nahen Ostens, Nordafrikas, der Krim, des Kaukasus und des Balkans.

Nachdem die Expansion des Osmanischen Reiches nach Europa hinein vor Wien zum Stillstand gebracht, das osmanische Heer dort am Kahlenberg 1683 geschlagen worden war, wurde das Reich immer weiter aus seinen europäischen Gebieten bis auf den Zipfel westlich des Marmarameeres, zwischen Istanbul und Edirne, zurückgedrängt. Die ab dem 19. Jahrhundert aufkommenden Nationalbewegungen führten zu einer allmählichen Zersplitterung des Reichs, die Besetzung des türkischen Nordafrikas durch europäische Mächte und schließlich die Niederlage im Ersten Weltkrieg bewirkten seinen endgültigen Verfall.