(2001, 2002, 2003, 2005)

Ancient Egypt was an ancient civilization of Northeastern Africa, concentrated along the lower reaches of the Nile River in what is now the modern country of Egypt. Egyptian civilization coalesced around 3150 BC (according to conventional Egyptian chronology) with the political unification of Upper and Lower Egypt under the first pharaoh.The history of ancient Egypt occurred in a series of stable Kingdoms, separated by periods of relative instability known as Intermediate Periods: the Old Kingdom of the Early Bronze Age, the Middle Kingdom of the Middle Bronze Age and the New Kingdom of the Late Bronze Age. Egypt reached the pinnacle of its power during the New Kingdom, in the Ramesside period, after which it entered a period of slow decline. Egypt was invaded or conquered by a succession of foreign powers (such as the Libyans, Nubians, Assyria, Babylonia, Persian rule and Macedonia) in the Third Intermediate Period of Egypt and Late Period. In the aftermath of Alexander the Great’s death, one of his generals, Ptolemy Soter, established himself as the new ruler of Egypt. This Ptolemaic Dynasty ruled Egypt until 30 BC, when it fell to the Roman Empire and became a Roman province.

The many achievements of the ancient Egyptians include the quarrying, surveying and construction techniques that facilitated the building of monumental pyramids, temples, and obelisks; a system of mathematics, a practical and effective system of medicine, irrigation systems and agricultural production techniques, the first known ships, Egyptian faience and glass technology, new forms of literature, and the earliest known peace treaty with Hittites. Egypt left a lasting legacy. Its artand architecture were widely copied, and its antiquities carried off to far corners of the world. Its monumental ruins have inspired the imaginations of travellers and writers for centuries. A new-found respect for antiquities and excavations in the early modern period led to the scientific investigation of Egyptian civilization and a greater appreciation of its cultural legacy.

 

Altes Ägypten ist die allgemeine Bezeichnung für das Land Ägypten im Altertum. Der ägyptische Name lautete Kemet und bedeutet in der Übersetzung „Schwarzes Land“. Kemet bezeichnet das Delta des Nils und geht auf den schwarzen Schlamm zurück, der nach der jährlichen Nilschwemme zurückblieb und eine fruchtbare Ernte garantierte. Eine andere Bezeichnung für das Land des Altertums war „Ta meri“ (T3 mrj), was mit geliebtes Land übersetzt wird.

Die ägyptische Geschichte, soweit sie durch materielle Zeugnisse für die Geschichtsschreibung fassbar ist, umfasst die Perioden von der Frühzeit bis zur Eroberung durch das Römische Reich. Sie wird in zahlreiche Epochen unterteilt. Die Entstehung der ägyptischen Kultur liegt in fernen Urzeiten, die als Hochkultur bekannte Kultur begann in der Frühdynastischen Periode, als in Oberägypten ein erstes Reich entstand. Militärische Expansionen Richtung Nildelta vergrößerten dieses Reich. Dort wurde das heutige Unterägypten erobert – damit vollzog sich der erste Schritt der Reichseinigung.

Das Land wurde zentral vom ägyptischen König (Pharao) regiert, der als Sohn des Sonnengottes Re galt. Das Volk verehrte ihn als einen Vertreter des Göttlichen auf Erden und damit Inhaber eines göttlichen Amtes. Als Herrscher besaß er uneingeschränkte Machtbefugnisse. Er war alleiniger Eigentümer von Grund und Boden, mit allen darauf befindlichen Produkten, verfügte über Bodenschätze und die Beute aus Kriegszügen.

Der ägyptische König hatte für das absolute Wohl des Landes und für die Aufrechterhaltung der Weltordnung (Maat) zu sorgen. Er erließ alle Gesetze und Dekrete, überwachte Wirtschaft und Handel, besaß die Oberbefehlsgewalt über das Heer und bestimmte das Bauprogramm, insbesondere den Bau von Tempeln. Darüber hinaus sorgte er im ganzen Land für die Aufrechterhaltung der Tempelkulte, die von stellvertretenden Priestern durchgeführt wurden. Große Sorgfalt galt der Vorbereitung auf sein ewiges Leben. Mit der Anlage des Königsgrabes wurde meist schon während seines Regierungsantrittes begonnen.

Zu den typischen Insignien des Herrschers zählten die Doppelkrone, die Uräusschlange und der Zeremonialbart.